Konzerte in der Erlöserkirche / Harleshäuser Musikfest

Mittwoch, 8.2., 19:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
Sergek Glavatskih (Moskau) spielt
Klavierwerke von Chopin, Rachmaninov und Tschaikowski
10 € / Arbeitsuchende, Studenten 5 € / Schüler frei.

CHOPIN
Nocturne c-moll op.48 No.1 / Valse Es-Dur op.18 / Valse e-moll op. posth.
Valse As-Dur op.64 No.3 / Fantasie-Impromptu / Polonaise-Fantasie

RACHMANINOV
Prelude Ges-Dur / Prelude fis-moll / Moment musiceaux e-moll
Serenade / Prelude D-Dur / Etude-tableau es-moll
Vokalise (Transskription von Takuya Shigeta)

TCHAIKOVSKY-PLETNEV
Drei Stücke aus “Nussknacker”
1. Marsch
2. Tanz der Zuckerfee
3. Andante maestoso

Sergej Glavatskih ist in Swerdlowsk (jetzt Jekaterinburg) in Russland im März 1970 geboren. Er studierte am Moskauer Staatskonservatorium in der Klasse von Professor Yevgeni Malinin. Sergej Glavatskih ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konzertierte als Solist und Kammermusikpartner international (Frankreich, Deutschland, USA, Italien, Japan u.a.) Seit 1999 unterrichtet er am staatlichen Konservatorium in Moskau.

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Sonntag, 12.2.,17:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
Subeja-Trio / Sandra Bauer – Flöte / Judith Gerdes – Oboe / Berit von Sauter – Klavier
Werke u.a. von Bach (Musikalisches Opfer), Schumann, Arnold u.a.
10 € / Arbeitsuchende, Studenten 5 € / Schüler frei

Johann Sebastian Bach
Musikalisches Opfer
Triosonate c-Moll für Flöte, Oboe und Basso continuo

Mel Bonis
Scènes de la forêt
Für Flöte, Englisch-Horn und Klavier

Wilhelm Friedemann Bach
Triosonate D-Dur für Flöte, Oboe und Basso continuo

Robert Schumann
aus den Romanzen für Oboe und Klavier

Theobald Böhm
aus den Liedbearbeitungen über Themen von Franz Schubert
für Flöte und Klavier

Paul Mertens – Pavlowsky
2 Stücke für Flöte, Oboe und Klavier

Malcolm Arnold
Suite Bourgeoise für Flöte, Oboe und Klavier

Das Subeja-Trio widmet sich einer selten zu hörenden Kammermusikbesetzung, die
in ihrer klanglichen Extravaganz überzeugt und mit einem vielseitigen
Programm in neue Klangräume führt. „Dass stilistische Grenzen für die
drei Instrumentalistinnen kein Hindernis darstellen, sondern vielmehr
Anreiz sind, sie mutig zu überschreiten, machte die Programmgestaltung
deutlich: Barockes und Klassisches sollte in der Konfrontation mit
Modernem buchstäblich spannend zusammengeführt werden.“ Badische Zeitung
15.11.2012
Facettenreiche Klangwelten erfährt der Zuhörer aber nicht nur durch den
Kontrast der Musikstile, sondern auch durch den Einsatz der
Seiteninstrumente Englisch Horn und Alt- Querflöte.

Bild Subeja Trio

Freitag, 17.2., 18:00 Uhr
Solitude I – Violine solo
Nina Osina spielt Werke von Iwan J. Chandoschkin, Eugène Ysaye, Luciano Berio
15 € / Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 10 €

“Solitude”
Musik für Violine Solo – Vier Konzertabende mit Nina Osina, Violine
Solitude, ins Deutsche übersetzt, ist die Einsamkeit (ein Lexikon findet gar: Verlassenheit), und das läßt an Melancholie und weltabgewandtes Dasein denken. Zugleich gilt Solitude als Ausdruck und Medium der Souveränität, die von den Niederungen des Täglichen unberührt bleibt. Ein Schloß bei Stuttgart trägt den Namen Solitude, und seine Bewohner, selbst wenn sie zum Personal gehörten, führten wohl kaum ein Dasein in Verlassenheit. Solitude als unbegleitete musikalische Darbietung, als Solo, gilt als Bravour und Parade, als Auftritt der Persönlichkeit, sei es des Komponisten, sei es des vortragenden Künstlers.
Dabei sind Kompositionen etwa für Violine solo historisch recht jung; zwar finden wir sie
erstmals vor allem in der Barockmusik, wo die Violine als Soloinstrument mittels
Doppelgriffen Mehrstimmigkeit erzeugen konnte. Genannt seien die Passacaglia als
Abschluß der Sechzehn Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber oder die Drei
Sonaten und die Drei Partiten von Johann Sebastian Bach. Zu klassischer und romantischer Zeit waren sie indes weniger beliebt und wurden überarbeitet, etwa von Felix Mendelssohn Bartholdy, der Bachs Violinsonaten eine Klavierbegleitung beigab.
Erst im frühen 20. Jahrhundert kehrt die Komposition für Solo-Instrument wieder auf die
Bühne zurück. Ihre Beliebtheit bei Veranstaltern mag sich, das sei nicht verschwiegen,
neben künstlerischen Aspekten auch aus wirtschaftlichen erklären: Ein Solokonzert, wird es nicht grad vom gefragten und gefeierten Genie geboten, kostet weniger als Trio oder
Quartett, von Besetzungen in Kompaniestärke nicht zu reden. Beim Publikum mag sich die Resonanz abgesehen von der Virtuosität und Sinnlichkeit der Komposition wie der
Darbietung auch aus der historischen Situation vor allem nach dem Ersten Weltkrieg
erklären, als der Orchestergraben manche zu sehr an den Schützengraben und das
Schicksal der tutti erinnerte und eine Abneigung gegen pompöse Inszenierungen und
Einvernahme durch orchestralen Überwältigungsbombast begünstigte.
Michael Vorwerk

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Sonntag, 26.2., 18:00 Uhr
Musik und Wort
Claudia Mahner – Sopran / Mana Usui – Orgel
„Französischer Klangzauber“ – Werke von Saint-Saens, Milhaud, Clerambault und Honegger
Spende am Ausgang erbeten.

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MÄRZ
Sonntag, 12.03.,17:00 Uhr,
Harleshäuser Kammerkonzert
Harleshäuser Klaviersextett spielt Werke von Beethoven, Glinka, Dunhill, Thuille, Nisle, Koechlin
10 € / Arbeitsuchende, Studenten 5 € / Schüler frei

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Sonntag, 19.3.,11:30 Uhr,
Lunchkonzert nach dem Gottesdienst
Vokalensemble „Paraplü“
Vier Frauen singen Volkslieder und Schlager
Es besteht die Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme.
Kostenbeitrag am Ausgang erbeten

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Sonntag, 26.3.,18:00 Uhr,
Musik und Wort
Programm noch offen
Spende am Ausgang erbeten

Freitag, 31.3.,19:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
Trio Sincopico
Diego Jascalevich, Charango / Judith Gerdes, Oboe / Anja Schmidt, Violoncello
Werke von Piazzolla, Villa-Lobos, Jascalevich und
Arrangements traditioneller siestaländischer Folklore
10 € / Arbeitsuchende, Studenten 5 € / Schüler frei

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APRIL
Karfreitag, 14.4., 15:00 Uhr
Musik und Wort zu Karfreitag
Anna Palupski, Sopran / Judith Gerdes, Oboe / Susanne Hermann, Violine / Anja Schmidt, Violoncello
Kostenbeitrag am Ausgang erbeten.

Samstag, 22.4., 20:00 Uhr
Benefizkonzert für die Neugestaltung des Gemeindehausvorplatzes
Tonfilmschlager, Walzer und mehr…
Casseler Salonorchester Seidenes Strümpfchen
15 € / Studenten, Arbeitsuchende 10 € / Schüler 1 €

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Sonntag, 23.4.,17:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
„Frühlingsnacht“
Ina Alkhouri, Mezzosopran / Hanna Park, Klavier
Lieder von Schumann, Faure, Britten
10 € / Arbeitsuchende, Studenten 5 € / Schüler frei

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Ina Alkhouri                                                       Hanna Park

Sonntag, 30.4., 18:00 Uhr
Musik und Wort
Fiona Dancy, Oboe, Englischhorn / Matthias Enkemeier, Klarinette / Eduard Menzel, Fagott
Spende am Ausgang erbeten

MAI
Sonntag, 7.5.,18:00 Uhr
Zum Tag der Literatur:
„Perlen…Märchen und Musik aus der Gegenwart“
Christina Schulze, Text / Casseler Salonorchester Seidenes Strümpfchen / Verein Literaturhaus Kassel
10 € / Arbeitsuchende, Studenten 7 € / Schüler frei

Mittwoch, 17.5.,19:00 Uhr
Cantiamo piccolo
Kostenbeitrag am Ausgang erbeten

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Freitag, 19.5., 18:00 Uhr
Solitude II – Violine solo
Nina Osina spielt Werke von Telemann, Hindemith, Stockhausen
15 € / Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 10 €

Sonntag, 28.5., 18:00 Uhr
Musik und Wort
Tina Bürkle, Blockflöte / Johannes Grote, Cembalo
Spende am Ausgang erbeten

JUNI
Pfingstmontag, 5.6., 17:00 Uhr
Pfingstkonzert des Harleshäuser Kammerorchesters
Brahms – Konzert für Violine und Violoncello
Mendelssohn – Reformationssinfonie
Susanne Enkemeier, Violine / Fan Yang, Violoncello
Matthias Enkemeier – Leitung
15 € / Studenten, Arbeitsuchende 10 € / Schüler frei

Sonntag, 25.6., 18:00 Uhr
Musik und Wort
Ensemble „Zug um Zug“
Helmut Schäfer, Martina und Drago Sandor – Posaunen
Spende am Ausgang erbeten.

Freitag, 30.6.,19:00 Uhr
Weltmusik
Bassem Alkhouri und Freunde
Bassem Alkhouri – Qanun (Syrien) / Ruven Ruppik – Percussion (Deutschland) / Michalis Cholevas – Bouzouki (Griechenland)/ Tony Overwater – Bass (Niederlande)
15 € / Studenten, Arbeitsuchende 10 € / Schüler 1 €

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Mit unserem Quartett suchen wir nach neuen Klängen und Farben. Wir erforschen verschiedene Musikstile wie europäisch-klassische, arabische, griechische und Weltmusik sowie Jazz. Die verschiedene musikalische Herkunft der Quartettmitglieder ist dabei eine entscheidende Inspirationsquelle: der Jazz-Kontrabassist Tony Overwater aus den Niederlanden, der Grieche Michalis Cholevas wurzelt in griechischer traditioneller Musik und Klassik, unser deutscher Perkussionist Ruvin Ruppik ist spezialisiert in Weltmusik und Bassem Alkhouri aus Syrien mit seinem orientalischen und ebenfalls klassischen Hintergrund. Wir schreiben unsere eigenen Musikstücke und verarbeiten und erneuern bestehende Stücke und Volksmelodien. Es macht uns sehr viel Freude, diese musikalische Abenteuerreise zu unternehmen, und wir genießen die entstehende Vielfalt von Klängen, Farben und Rhythmen.

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Samstag, 29.7. bis Freitag, 4.8. 2017

5. Harleshäuser Musikfest

Samstag, 29. Juli 2017, 15.00h
Ossenspektakel mit Heiner Range und Carsten Höhre
Im doggumenda-Jahr: „D’r Osse in d‘r Kunst“

Samstag, 29. Juli 2017, Beginn 19.00h
Lange Nacht der Musik
19:00 Kasseler Herrenkonfekt / Urban Beyer und Florian Brauer
21:00 Quintense – Preisgekrönter Pop-Jazz mit fünf Stimmen aus Leipzig

Damit Alle durchhalten ist in den Pausen für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Lange Nacht der Musik präsentiert zwei Shootingstars:

In Kassel weltberühmt sind seit Kurzem Florian Brauer und Urban Beyer als „Kasseler Herrenkonfekt“.
Sie eröffnen den Abend mit ihrem Programm „Die Männer sind schon die Liebe wert…“
Das ewige Locken des Weibes hinterlässt beim Manne so manche Spuren – durchaus auch musikalische. Urban Beyer und Florian Brauer präsentieren diese Spuren so facettenreich wie einen bunten Blumenstrauß. Sie singen, klimpern und trompeten sich durch die Songs von den Comedian Harmonists, Friedrich Holländer, Bing Crosby und von vielen anderen Prachtexemplaren des vermeintlich starken Geschlechts – leidend, schmachtend, eifersüchtelnd, cholerisch, romantisch, aber vor allem unterhaltsam. Erfahren Sie unter anderem, was der Mann da auf der Veranda macht, warum Bel Ami Glück bei den Frau‘n hat, warum Frauen die Welt regieren oder wie das Stroganoff-Filet erfunden wurde. Sie werden merken, dass die Männer schon die Liebe wert sind und dass, wer anders denkt, total verkehrt liegt.
Eine unterhaltsame Revue, präsentiert von Urban Beyer und Florian Brauer.

Es folgt mit
Quintense – mehrfach preisgekrönter Vocal-Pop und -Jazz mit fünf Stimmen aus der Musikstadt Leipzig
Quintense begeistert mit einem ausgewogenen, vielfältigen und einfühlsamen Sound. Die 2 Sängerinnen und 3 Sänger aus Leipzig schaffen es mit ihren detailverliebten Arrangements dem Publikum die Faszination der A-Cappella Musik und ihre Freude am gemeinsamen Singen dem Publikum nahe zu bringen.  Beim Festival Vokal.Total in Graz 2016 erreichte Quintense mehrere Preise: 1. Preis Vocaljazz, Publikumspreis Vocalpop, 3. Preis Vocalpop, Förderpreis für bestes Nachwuchsensemble. Ebenso gewannen sie den A-Capella-Wettbewerb 2016 in Ulm.

Das Urteil der Jury (Ulm 2016):
“Quintense sind ehrlich, witzig und vermitteln unglaublich viel Gefühl. Auf der Bühne überzeugen sie mit beindruckender Präsenz”, so Jurymitglied Marcus Melzwig, der als Sänger von Muttis Kinder vor drei Jahren selbst mit seiner Formation beim A-Cappella Award Ulm ausgezeichnet worden ist. “In ihrer Bescheidenheit sind sie Weltklasse, wie ein Diamant”, spitzte Juryvorsitzender Henrik Wager, internationaler Musicalstar und Kenner der A-Cappella Szene, weiter zu. Auch Reinette van Zijtveld-Lustig, Vollprofi in der Gesangsausbildung und ebenfalls Jurymitglied, war tief berührt von der musikalischen Leistung: “Die Mitglieder der Gruppe singen erst seit kurzem in dieser Formation und sind absolut perfekt aufeinander abgestimmt, auch ohne Blickkontakt zueinander zu halten – sie spüren sich beim Singen.”

Pressestimmen Preisträgerkonzert Ulm Januar 2017:
„Alles richtig gemacht: Der Durchmarsch des jungen Vokalquintetts Quintense aus Leipzig beim Ulmer A-cappella-Award im vergangenen Jahr beeindruckte. Jurymitglied Henrik Wager, Musicalstar und ehemaliges Mitglied der A-cappella-Formation Flying Pickets, nannte die jungen Sänger „Weltklasse, wie ein Diamant“. Das hohe Lob konnten die Sänger bei ihrem Preisträgerkonzert bestätigen: Im ausverkauften Roxy erlebten die Zuschauer eine rasante Zweistundenshow ohne Längen, mitreißend musiziert, atemberaubend gut gesungen. … Wen wundert es da, dass das Publikum im Roxy das Ensemble nicht gehen lassen will und das Angebot der Sänger, bald wieder in Ulm aufzukreuzen, mit frenetischem Applaus begrüßt.“
(Augsburger Allgemeine, 28.01.2017)

„Wer sie hört, der staunt. Kaum zu glauben, dass die Melange aus Pop, HipHop, R&B und Jazz inklusiver fett verstärkter Bass-Linien (Jonas Enseleit) und groovendem Beatboxing (Martin Lorenz) allein aus ihren Goldkehlen kommt. Keine Instrumente, nur eine Stimmgabel: Quintense, die Senkrechtstarter aus Leipzig. … Das Finale mit Robbie Williams` „Let Me Entertain You“ riss das mitklatschende Publikum von den Sitzen. Auch wenn es nur eine Zugabe gab: Dieser Abend war für das begeisterte Publikum wie ein Sechser im Lotto.“
(Südwestpresse, 28.01.2017)

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Kasseler Herrenkonfekt                                      Quintense

Sonntag, 30. Juli 2017, 10.00h
Festgottesdienst
Es musizieren Teilnehmer der Meisterkurse

Sonntag, 30. Juli 2017, Beginn 15.00h
Harleshäuser Salon in der Kapelle am Stockweg
„duggumendas 1 – 14 eine historisch-musikalische Zeitreise“ von Carsten Höhre
Am Klavier: Werner Kirschbaum/ Gaffee un Gebägg gibbets au

Sonntag, 30. Juli 2017, 20.00h
1. Meisterkonzert – Viola +
Christian Euler, Viola / Christoph Ullrich, Klavier / Ib Hausmann, Klarinette
Bach – 1. Partita B-Dur für Klavier
Britten – Lachrimae
Bruch – Stücke für Viola, Klarinette und Klavier
Schubert – Sonate für Arpeggione

Das Motto bleibt: Klangliche Verführung mit dem „Rauchgeschmack von Holz, Erde und Gerbsäure“ (Györgi Ligeti) – dazu laden der Meisterkursdozent Prof. Christian Euler, sein Klavierpartner Christoph Ullrich und unterstützt von dem Klarinettisten Ib Hausmann ein. Zur Eröffnung erklingt die 1. Klavierpartita von Bach. Jede einzelne der sechs Partiten Bachs weist sieben großartige Einzelsätze auf. Diese Partiten kann man mit Fug und Recht als Bachs „Non-plus-ultra“-Suitenzyklus bezeichnen. Es folgt Lachrymae von Benjamin Britten. ‚Lachrymae‘ ist zwar Musik aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, aber keine, die an der Tradition geschulte Hörgewohnheiten übergeht; im Gegenteil: es ist eine Musik von reinem Wohlklang, von schönem Schmelz. Bei einer Auswahl der 8 Stücke für Viola, Klarinette und Klavier von Max Bruch tritt Ib Hausmann hinzu. Das Konzert findet seinen Abschluss in Franz Schuberts berühmter „Arpeggione-Sonate“. Das Streichinstrument und streckenweise auch das Klavier sind in brillanten Passagen geführt. Daneben tritt aber auch der seelenvolle Schubert der Liedmelodien und melancholisch-ernsten Instrumentalwerke hervor.
Mit Christian Euler, Christoph Ullrich und Ib Hausmann stehen international erfahrene und in zahlreichen Konzerten erprobte Guides bereit, den Weg zu diesen Schätzen zu bahnen.

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Montag, 31. Juli 2017, 20.00h
2. Meisterkonzert – Violoncello +
Hans Zentgraf, Violoncello / Christoph Ullrich, Klavier /
Elizabeth Euler, Violine / Christian Euler, Viola /
J.S.Bach – Suite für Violoncello solo
Mendelssohn – Sonate für Violoncello und Klavier
Brahms – Klavierquartett g-moll op.25

Als Johannes Brahms 1861 seinem ungarischen Freund Joseph Joachim die Partitur seines g-Moll-Klavierquartetts mit dem Rondo alla Zingarese übersandte, gestand der Magyar dem Hanseaten neidlos zu, er habe ihm auf seinem eigenen Territorium “eine ganz tüchtige Schlappe versetzt”. Vor diesem Highlight der Kammermusik tritt das Violoncello als Soloinstrument bei Bach und als Duo-Partner mit Klavier bei Mendelssohn in Erscheinung. Schumann schrieb über die Sonate von Mendelssohn: “Die Sonate ist … reinste, durch sich selbst gültigste Musik , eine Sonate, wie sie irgend je aus großen Künstlerhänden hervorgegangen, …. Ueber Form und Styl noch mehr zu sagen, schenke man der Zeitschrift; man findet Alles in der Sonate besser und nachdrücklicher” Hans Zentgraf widmet sich nach Ausbildung in Frankfurt, New York (Juillard School), Orchestertätigkeit (Hannover, Nürnberg – Solocellist der Oper) dem Unterrichten und der Kammermusik. Sein Klavierpartner Christoph Ullrich, ausgebildet bei Leonard Hokanson, Claude Frank und Rudolf Buchbinder, konzertiert als Solist und Kammermusiker international. Bei Brahms treten Christian Euler, Viola, und Elizabeth Euler, Violine, hinzu.

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Dienstag, 1. August 2017, 20.00h
3. Meisterkonzert – Klarinette +
Ib Hausmann, Klarinette / Christoph Ullrich, Klavier
Felix Mendelssohn Klarinettensonate Es-Dur
Witold Lutoslawsky Dance Preludes
Niels Wilhelm Gade Fantasiestücke op. 43
Gerald Finzi Bagatelles
George Gershwin Preludes for clarinet and piano

Mit einem Programm, das sich von Mendelssohn über Gershwin bis zu Lutoslawski erstreckt, tritt die Klarinette in den Mittelpunkt des 3.Meisterkonzertes. Sie hat hier Gelegenheit, ihre extrem vielseitigen Ausdrucksmöglichkeiten in Klangfarbe, Dynamik und musikalischer Sprechweise unter Beweis zu stellen. Ihr Anwalt ist Ib Hausmann: „Man möchte Hausmann als einen Meistersinger bezeichnen, der den blauen Ton beherrscht und den gelben und den zarten sowieso, und tatsächlich schwingt in seinem Spiel bei aller Kantabilität stets ein Moment von Sprache, eben von Mitteilung mit.“ (Norbert Ely) Musikalischer Partner ist Christoph Ullrich:“Delikate Töne formte Ullrich, mit Freude am heiter Verspielten und einem Musizieren, das dem Himmel ganz nahe war. Da war jeder Ton, den Christoph Ullrich über die Klaviatur träufelte, tief beseelt, erfühlt, frei schwebend zwischen Himmel und Erde. (Rhein-Neckar-Zeitung)

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Mittwoch, 2.August, 20.00h
4. Meisterkonzert – Stimme+
Tanja Raich-Quartett
Tanja Raich, Stimme / Christoph Eisenburger, Klavier /
Werner Lauscher Kontrabass / Luc Nelissen, Vocal-Percussion
Die in Österreich geborene Sängerin Tanja Raich bringt mit ihrem Quartett ausdrucksstarke jazzige Arrangements verschiedenster Popsongs auf die Bühne. Mit ihrer farbenreichen Stimme berührt sie alle Facetten von brüchig bis kraftvoll, von zärtlich bis sinnlich und gibt damit jedem Song ihre eigene Note, ihren eigenen unverkennbaren Sound.
Christoph Eisenburger (Klavier/ Arrangement), Werner Lauscher (Kontrabass) und Luc Nelissen (Vocal Percussion) bringen jahrelange Erfahrung in verschiedenen Formationen und diversen Musikstilen mit und geben jedem Stück ihre eigene Handschrift – melodisch, groovy, swingend! Die Arrangements bieten die Möglichkeit zum entspannten Zuhören, in Kombination mit musikalischem Freiraum für Improvisationen.

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Donnerstag, 3. August 2017, 19.00h
Teilnehmerkonzert I
Kammermusik und Solobeiträge von Kursteilnehmern

Freitag, 4. August 2017, 19.00h
Abschlusskonzert – Teilnehmerkonzert II
Kursteilnehmer musizieren mit dem Harleshäuser Kammerorchester
Ausschnitte aus Solokonzerten

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Freitag, 11.8., 19:00 Uhr
Konzert des Hessischen Landesjugendsinfonieorchesters
Manuel Ponce – Chapultepec/Drei sinfonische Skizzen
Reinhold Gliere – Hornkonzert B-Dur op.91
Cesar Franck – Sinfonie d-moll
Nicolas Ramez – Horn (3. Preis ARD-Wettbewerb 2016)
Nicolas Pasquet – Leitung
15 € / Studenten, Arbeitsuchende 10 € / Schüler frei

Sonntag, 20.8., 17:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
Scott-Joplin-Gedenkkonzert
Marcus Schwarz, Klavier
10 € / Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 5 €

Sonntag, 27.8., 17:00 Uhr
Klangreise Konzert
Harleshäuser Kantorei, Gospelchor Soulution, Tina Bürkle, Blockflöte, Johannes Grote, Cembalo
Spende am Ausgang erbeten

Sonntag, 3.9., 17:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
Elena Aronowa, Klavier
10 € / Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 5 €

Freitag, 8.9., 18:00 Uhr
Solitude III – Violine solo
Nina Osina spielt Werke von Biber, Bartok und Henze
15 € / Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 10 €

Sonntag, 17.9., 17:00 Uhr
Harleshäuser Kammerkonzert
Luscinia-Quartett
Susanne Enkemeier und Regine Kändler – Violinen
Sonja Heimann-Sandrock – Viola
Fan Yang – Violoncello
und
Matthias Enkemeier, Klarinette
Brahms – Klarinettenquintett h-moll op.115
Schubert – Streichquartett d-moll „Der Tod und das Mädchen“ D 810
10 € / Schüler, Studenten, Schwerbehinderte 5 €