Achtung

Achtung: Unsere aktive, gesellige Frauengymnastikgruppe würde sich über neue Mitglieder freuen. Wir treffen uns immer dienstags um 18.00 Uhr im Gemeindehaus. Kontakt: Anne Schröder

Aktuelles

Weltgebetstag

Weltgebetstag am 2. März 2012
„Steht auf  für Gerechtigkeit"
Die Liturgie kommt aus Malaysia

Wie lässt sich ein Land regieren, dessen zwei Landesteile - getrennt durch das südchinesische Meer - über 500 km auseinander liegen? Ein Land, dessen Einwohner sehr unterschiedliche Wurzeln haben. Alle Malaien (sie stellen ca. 50 % der Einwohner) sind von Geburt an muslimisch. Der Islam ist Staatsreligion. Angehörige anderer Religionen, wie z. B. Buddhisten, Hinduisten und Christen, werden immer wieder benachteiligt. So wird z. B. versucht durchzusetzen, dass der Gottesname „Allah" nur von den Muslimen gebraucht werden darf und die Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, „Allah" nennen dürfen.
Malaysia könnte zauberhaft sein: mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten , tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschrechtsverletzun-gen nicht gäbe! Aber auch für Christen (ca. 9 %) kann es gefährlich werden, Kritik zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen aus Malaysia versuchen, die Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien" , anzuprangern. Sie wollen nicht, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich unterdrückt werden. Deshalb wiederholen sie in ihrer Liturgie sechsmal: „Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden".
Zum Gottesdienst  und Kindergottesdienst in der Herz-Mariä-Kir-che am

Freitag, den 2. März um 17.00 Uhr

laden die katholische Gemeinde Herz-Mariä und evangelischen Gemeinden vom Jungfernkopf und der Erlöserkirche Harleshausen herzlich ein.

Einen kleinen Projektchor anlässlich des WGTs gibt es am Jungfernkopf, zu dem Sänger herzlich willkommen sind. Geprobt wird im dortigen Gemeindehaus.

Am Freitag, dem 17. Februar, um 19.00 Uhr veranstalten wir in unserem Gemeindehaus in der Karlshafener Straße 4 einen Malaysiaabend. Anhand von Dias wollen wir uns über Land und Leute informieren. Und es gibt natürlich wieder wunderbares landestypisches Essen. Wer Lust hat mitzuwirken, z. B. etwas zu kochen, melde sich bitte bei
Regina Janßen, Tel. 4994112

 

Frauenfrühstück

 

25 Jahre Frühstückstreffen

25 Jahre Frühstückstreffen für Frauen in Kassel


Am 25. Februar 2012 ist es soweit. Wir laden jüngere und ältere Frauen herzlich ein zu dem Jubiläumstreffen in der Tanzschule „Für Sie", Kassel, Glockenbruchweg 115, mit Heidi Krause-Frische zum Thema „Verwurzelt und beflügelt leben". Dankbar schauen wir zurück, wie Gott uns in den 25 Jahren beschenkt hat: Mit Mitarbeiterinnen aus den verschiedenen Gemeinden mit ihren vielfältigen Gaben und mit vielen Frauen, die die Einladungen angenommen haben und deren Leben verändert wurde.
Begonnen hat alles sehr zaghaft im März 1987 im Hotel Reiss mit dem ersten Treffen. Niemand wusste, ob sich Frauen überhaupt dazu einladen lassen würden. Schließlich kostete es auch Geld, und Frühstückstreffen waren noch ziemlich unbekannt. Auch der Hotelmanager war skeptisch. Doch es kamen ca. 250 Frauen. Eine riesige Freude! Und die Angebote für anschließende Gesprächskreise über Lebens- und Glaubensfragen wurden sehr gerne angenommen. Vier Treffen im Jahr gab es. Die Nachfrage wurde immer größer. Als es bei 500 Anmeldungen im Hotel eng wurde und wir vielen absagen mussten, boten wir zusätzlich ein Nachmittagstreffen am selben Tag an - mit denselben Mitarbeiterinnen und dem gleichen Thema. Seitdem sind an über 200 Orten Frühstückstreffen für Frauen in ganz Deutschland entstanden, auch rund um Kassel.
Wir Kasseler sind schon lange in die Tanzschule „Für Sie" umgezogen. Das ist ein sehr einladender Ort. Die Anzahl der Teilnehmerinnen schwankt im Augenblick zwischen 150 und 250. In der Umgebung gibt es viele Angebote neuer Frühstückstreffen (vgl. S. 3). Darüber freuen wir uns. Unser Anliegen ist es geblieben, möglichst viele Frauen zu erreichen, um mit ihnen zu teilen, was unser Leben trägt: Das ist der Glaube an Christus.
Regine Parzany, Birgit Schröder

 

Neustart unseres Kinderchores

Neustart unseres Kinderchores mit Diana Kettner


Ich bin diplomierte Sängerin und Gesangspädagogin. Neben meiner Konzerttätigkeit liegt ein Schwerpunkt meiner Arbeit auf der Stimmbildung für Menschen aller Alters- und Ausbildungsstufen. Ab sofort übernehme ich den Kinderchor in der Gemeinde.
Die Kinder werden mit viel Spaß und Bewegung spielerisch an das Benutzen ihrer eigenen Singstimme herangeführt. Dabei werden sie altersgerechte Literatur kennen und singen lernen. Sie erfahren durch gezielte Übungen den Umgang mit ihrer Singstimme. Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Musizieren und Singen.
Alle Kinder sind herzlich willkommen, die die Freude am Singen erfahren wollen und Lust auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der Musik haben. Aufführungsmöglichkeiten wird es in Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen geben. Ich freue mich auf Euch!

Ihre/Eure Diana Kettner

 

Studienreise Sizilien

Studienreise Sizilien
13. - 20.10.2012

Die Rundreise über diese grüne Insel ist ein Wechselspiel zwischen Antike und Moderne. Karge Berge, saftige Weiden, Weinberge, dazwischen antike Stätten der Griechen und Römer gleich neben lebendigen Orten und Städten. Eine spannende Reise erwartet uns. Die Kosten liegen bei rund 1200,-€ inkl. Flug, Unterkunft im Doppelzimmer, Halbpension und Eintritten. Nähere Einzelheiten über die Reiseroute und Anmeldung bei Michael Rohde, Tel.: 0561-61469. Siehe auch Flyer auf dem Schriftentisch Gemeindehaus


 

Veteranentreffen

Veteranentreffen der ersten Harleshäuser Jungmannschaftler
im September/Oktober 2011

Die goldenen Konfirmationen in den Jahren 1996/97 führten alte Freunde der ersten Jungmannschaftsgruppe der hiesigen Kirchengemeinde wieder zusammen. „Jungmannschaft" nannten sich damals die männlichen Konfirmierten, die von der nach dem letzten Weltkrieg wieder aufkommenden Jugendarbeit in den evangelischen Kirchengemeinden erfasst wurden. „Mädchenkreis" war die Bezeichnung für die weiblichen Jugendlichen und „Jungschar" für die Jüngeren.

In Harleshausen, zu dem damals noch der heutige Jungfernkopf gehörte, war es Pfarrer Gustav Rüppel, der diese Arbeit ins Leben rief. Er warb die Mitglieder aus den Reihen der Konfirmanden/-innen. Die Gruppen wurden von ihm nahestehenden jungen Leuten betreut, was die Jungmannschaft betrifft, von Diakonenschülern und Diakonen. Für die erste Gruppe der Jungmannschaft war es neben Günter Schadt vor allem Erich Wiegand. Er verstand es, uns in verhältnismäßig kurzer Zeit mit großem Einfühlungsvermögen für Bibelstunden, gemeinsames Singen und Lesen, Ausflüge und Wanderungen sowie zur Teilnahme an Gottesdiensten zu gewinnen. Unvergessen sind vor allem die Aufführungen von Laienspielen und die mehrtägigen Radtouren. Daneben gründete Erich Wiegand den Posaunenchor, indem er Mitglieder der Jungmannschaft hierfür gewann und ausbildete. Sie spielten nicht nur in Gottesdiensten, sondern auch zu den von Erich Wiegand sonntäglich im ehemaligen Jugendwohnheim an der Rasenallee gehaltenen Morgenandachten sowie anschließend auf Straßen und Plätzen in Harleshausen und empfingen schließlich die sonntäglichen Gottesdienstbesucher mit Chorälen vor der Kirche.

Die innerhalb der ersten Jungmannschaftsgruppe bestehende Bindung lockerte sich mit dem Eintritt ihrer Mitglieder in Beruf und Ausbildung. Es folgten jüngere Jahrgänge. Dennoch blieb die freundschaftliche Verbundenheit bestehen, und man traf sich weiterhin in kleineren Gruppen zu verschiedenen Unternehmungen bis hin zu Skatrunden. Der berufliche Ruhestand und die goldenen Konfirmationen führten nun die Jungmannschaftler sogar aus Nord- und Süddeutschland hin und wieder aus den verschiedensten Anlässen zusammen.

Im Jahr 2006 kam es zu einem mehrtägigen Treffen über ein Wochenende in Kassel und Umgebung. Da man auf die „75" zuging, wurde mit spürbarer Zurückhaltung der Wunsch nach einer Wiederholung in fünf Jahren geäußert. Sie kam Ende vergangenen Jahres zustande. Man traf sich zu einem Begrüßungsabend mit niederhessischem Abendbrot in der Kapelle Am Stockweg. Bei Kerzenlicht und dezenter Beleuchtung hatte man sich viel zu erzählen und die Gestaltung der nächsten Tage zu planen. Es sollte nämlich der Mitbegründer der früheren Jungmannschaft, der jetzt als emeritierter Pfarrer in Kirchhain lebende Erich Wiegand, besucht werden. Mit ihm verbrachten wir bei einem von seiner Ehefrau organisierten Mittagessen und Kaffeetrinken mit guten Gesprächen über unser Christsein in dieser Welt einige erinnerungsreiche Stunden. Die Rückfahrt führte uns bei brillantem Spätsommerwetter wieder nach Harleshausen. Dort ließen wir in abendlicher Runde bei einem Jungmannschaftsmitglied den Tag ausklingen. Am letzten Tag fuhr die schon etwas geschrumpfte Gruppe zum Herkules mit dem neuen Besucherzentrum, wo wiederum manche Erinnerungen an vergangene Zeiten wach wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Elfbuchen verabschiedeten wir uns in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in den nächsten Jahren.
Rolf Baumbach

 
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