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Gottesdienst an Himmelfahrt, 17. Mai um 10.00 Uhr - bei schönem Wetter auf dem Kirchenvorplatz.
Veteranentreffen
Veteranentreffen der ersten Harleshäuser Jungmannschaftler
im September/Oktober 2011
Die goldenen Konfirmationen in den Jahren 1996/97 führten alte Freunde der ersten Jungmannschaftsgruppe der hiesigen Kirchengemeinde wieder zusammen. „Jungmannschaft" nannten sich damals die männlichen Konfirmierten, die von der nach dem letzten Weltkrieg wieder aufkommenden Jugendarbeit in den evangelischen Kirchengemeinden erfasst wurden. „Mädchenkreis" war die Bezeichnung für die weiblichen Jugendlichen und „Jungschar" für die Jüngeren.
In Harleshausen, zu dem damals noch der heutige Jungfernkopf gehörte, war es Pfarrer Gustav Rüppel, der diese Arbeit ins Leben rief. Er warb die Mitglieder aus den Reihen der Konfirmanden/-innen. Die Gruppen wurden von ihm nahestehenden jungen Leuten betreut, was die Jungmannschaft betrifft, von Diakonenschülern und Diakonen. Für die erste Gruppe der Jungmannschaft war es neben Günter Schadt vor allem Erich Wiegand. Er verstand es, uns in verhältnismäßig kurzer Zeit mit großem Einfühlungsvermögen für Bibelstunden, gemeinsames Singen und Lesen, Ausflüge und Wanderungen sowie zur Teilnahme an Gottesdiensten zu gewinnen. Unvergessen sind vor allem die Aufführungen von Laienspielen und die mehrtägigen Radtouren. Daneben gründete Erich Wiegand den Posaunenchor, indem er Mitglieder der Jungmannschaft hierfür gewann und ausbildete. Sie spielten nicht nur in Gottesdiensten, sondern auch zu den von Erich Wiegand sonntäglich im ehemaligen Jugendwohnheim an der Rasenallee gehaltenen Morgenandachten sowie anschließend auf Straßen und Plätzen in Harleshausen und empfingen schließlich die sonntäglichen Gottesdienstbesucher mit Chorälen vor der Kirche.
Die innerhalb der ersten Jungmannschaftsgruppe bestehende Bindung lockerte sich mit dem Eintritt ihrer Mitglieder in Beruf und Ausbildung. Es folgten jüngere Jahrgänge. Dennoch blieb die freundschaftliche Verbundenheit bestehen, und man traf sich weiterhin in kleineren Gruppen zu verschiedenen Unternehmungen bis hin zu Skatrunden. Der berufliche Ruhestand und die goldenen Konfirmationen führten nun die Jungmannschaftler sogar aus Nord- und Süddeutschland hin und wieder aus den verschiedensten Anlässen zusammen.
Im Jahr 2006 kam es zu einem mehrtägigen Treffen über ein Wochenende in Kassel und Umgebung. Da man auf die „75" zuging, wurde mit spürbarer Zurückhaltung der Wunsch nach einer Wiederholung in fünf Jahren geäußert. Sie kam Ende vergangenen Jahres zustande. Man traf sich zu einem Begrüßungsabend mit niederhessischem Abendbrot in der Kapelle Am Stockweg. Bei Kerzenlicht und dezenter Beleuchtung hatte man sich viel zu erzählen und die Gestaltung der nächsten Tage zu planen. Es sollte nämlich der Mitbegründer der früheren Jungmannschaft, der jetzt als emeritierter Pfarrer in Kirchhain lebende Erich Wiegand, besucht werden. Mit ihm verbrachten wir bei einem von seiner Ehefrau organisierten Mittagessen und Kaffeetrinken mit guten Gesprächen über unser Christsein in dieser Welt einige erinnerungsreiche Stunden. Die Rückfahrt führte uns bei brillantem Spätsommerwetter wieder nach Harleshausen. Dort ließen wir in abendlicher Runde bei einem Jungmannschaftsmitglied den Tag ausklingen. Am letzten Tag fuhr die schon etwas geschrumpfte Gruppe zum Herkules mit dem neuen Besucherzentrum, wo wiederum manche Erinnerungen an vergangene Zeiten wach wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Elfbuchen verabschiedeten wir uns in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in den nächsten Jahren.
Rolf Baumbach
im September/Oktober 2011
Die goldenen Konfirmationen in den Jahren 1996/97 führten alte Freunde der ersten Jungmannschaftsgruppe der hiesigen Kirchengemeinde wieder zusammen. „Jungmannschaft" nannten sich damals die männlichen Konfirmierten, die von der nach dem letzten Weltkrieg wieder aufkommenden Jugendarbeit in den evangelischen Kirchengemeinden erfasst wurden. „Mädchenkreis" war die Bezeichnung für die weiblichen Jugendlichen und „Jungschar" für die Jüngeren.
In Harleshausen, zu dem damals noch der heutige Jungfernkopf gehörte, war es Pfarrer Gustav Rüppel, der diese Arbeit ins Leben rief. Er warb die Mitglieder aus den Reihen der Konfirmanden/-innen. Die Gruppen wurden von ihm nahestehenden jungen Leuten betreut, was die Jungmannschaft betrifft, von Diakonenschülern und Diakonen. Für die erste Gruppe der Jungmannschaft war es neben Günter Schadt vor allem Erich Wiegand. Er verstand es, uns in verhältnismäßig kurzer Zeit mit großem Einfühlungsvermögen für Bibelstunden, gemeinsames Singen und Lesen, Ausflüge und Wanderungen sowie zur Teilnahme an Gottesdiensten zu gewinnen. Unvergessen sind vor allem die Aufführungen von Laienspielen und die mehrtägigen Radtouren. Daneben gründete Erich Wiegand den Posaunenchor, indem er Mitglieder der Jungmannschaft hierfür gewann und ausbildete. Sie spielten nicht nur in Gottesdiensten, sondern auch zu den von Erich Wiegand sonntäglich im ehemaligen Jugendwohnheim an der Rasenallee gehaltenen Morgenandachten sowie anschließend auf Straßen und Plätzen in Harleshausen und empfingen schließlich die sonntäglichen Gottesdienstbesucher mit Chorälen vor der Kirche.
Die innerhalb der ersten Jungmannschaftsgruppe bestehende Bindung lockerte sich mit dem Eintritt ihrer Mitglieder in Beruf und Ausbildung. Es folgten jüngere Jahrgänge. Dennoch blieb die freundschaftliche Verbundenheit bestehen, und man traf sich weiterhin in kleineren Gruppen zu verschiedenen Unternehmungen bis hin zu Skatrunden. Der berufliche Ruhestand und die goldenen Konfirmationen führten nun die Jungmannschaftler sogar aus Nord- und Süddeutschland hin und wieder aus den verschiedensten Anlässen zusammen.
Im Jahr 2006 kam es zu einem mehrtägigen Treffen über ein Wochenende in Kassel und Umgebung. Da man auf die „75" zuging, wurde mit spürbarer Zurückhaltung der Wunsch nach einer Wiederholung in fünf Jahren geäußert. Sie kam Ende vergangenen Jahres zustande. Man traf sich zu einem Begrüßungsabend mit niederhessischem Abendbrot in der Kapelle Am Stockweg. Bei Kerzenlicht und dezenter Beleuchtung hatte man sich viel zu erzählen und die Gestaltung der nächsten Tage zu planen. Es sollte nämlich der Mitbegründer der früheren Jungmannschaft, der jetzt als emeritierter Pfarrer in Kirchhain lebende Erich Wiegand, besucht werden. Mit ihm verbrachten wir bei einem von seiner Ehefrau organisierten Mittagessen und Kaffeetrinken mit guten Gesprächen über unser Christsein in dieser Welt einige erinnerungsreiche Stunden. Die Rückfahrt führte uns bei brillantem Spätsommerwetter wieder nach Harleshausen. Dort ließen wir in abendlicher Runde bei einem Jungmannschaftsmitglied den Tag ausklingen. Am letzten Tag fuhr die schon etwas geschrumpfte Gruppe zum Herkules mit dem neuen Besucherzentrum, wo wiederum manche Erinnerungen an vergangene Zeiten wach wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthaus Elfbuchen verabschiedeten wir uns in der Hoffnung auf ein Wiedersehen in den nächsten Jahren.
Rolf Baumbach