In diesem Konzert mit weihnachtlicher Chormusik wollen wir einen Gang
vom Advent bis zum Fest der Darstellung Christi unternehmen und so die
ganze Spanne der Weihnachtszeit musikalisch umfassen.
Zum Advent gehört die Vertonung von Johannes Eccard über die Begegnung
der schwangeren Maria mit ihrer Verwandten Elisabeth, bei der Maria das
Magnificat anstimmt. Das Magnificat selbst erklingt als großartige
doppelchörige Komposition von Heinrich Schütz, das als eines seiner
letzten Werke gilt.
Zum Ende hin erklingen ebenfalls Stücke dieser beiden Komponisten. Von
Johannes Eccard stammt in schlichter Liedform die Erzählung über die
Darstellung Christi im Tempel. Dabei wird dieser vom greisen Simeon als
Heiland erkannt. Den von Simeon daraufhin angestimmte Lobpreis singen
wir in einer prachtvollen Vertonung von Heinrich Schütz.
Zwischen diesen beiden Blöcken ereignet sich das Weihnachtswunder der
Geburt Christi im Stall von Bethlehem. Es erklingen dazu Chorwerke aus
verschiedenen Jahrhunderten, die dieses Ereignis auf sehr
unterschiedliche Weise feiern.
Zwischen den Chorwerken spielt die Detmolder Cellistin Judith Nayda
Stücke für Violoncello solo
Spende am Ausgang erbeten.
Das Göttinger Vokalensemble i dodici mit der festen Anzahl von zwölf
Sängerinnen und Sängern existiert seit 1992. Seit seiner Gründung
erarbeiten sich die Mitwirkenden regelmäßig anspruchsvolle geistliche
und weltliche Werke der unterschiedlichsten Epochen. Im Zentrum der
musikalischen Arbeit stehen wohlüberlegte, in sich geschlossene
Programmzusammenstellungen sowie die Ausarbeitung feiner stilistischer
Nuancen und Charakteristika der einzelnen Werke. Der aus Kassel
stammende Tenor Tilmann Prautzsch leitet die Probenarbeit und wird
phasenweise vom Pianisten und Ensembleleiter Jan Revermann unterstützt.