Meisterkonzert VI – Violoncello+Klavier
Debussy – Sonate (1915)
Ravel – Jeux d‘eau (Klavier)
Poulenc – Sonate
Stravinsky – Suite italienne
Ravel – Pavane (Klavier)
Britten – Sonate C-Dur
Friedemann Ludwig – Violoncello
Zhora Sargsyan – Klavier
Meisterkonzerte: Normalpreis € 25
Studenten,Arbeitsuchende, Auszubildende € 10/Schüler € 5
Ermäßigung: Schwerbehinderte ab 70% / Mitglieder Förderverein Karlshafen4 € 5 auf den Normalpreis
Kartenvorverkauf: Buchhandlung Harleshausen, Büro der Kirchengemeinde (Di-Fr 9:00 – 12:00 Uhr) und billetto
Friedemann Ludwig entstammt einer Musikerfamilie aus der sächsischen Kulturmetropole Dresden. Ausgebildet an der Spezialschule und Hochschule für Musik in Dresden im Fach Violoncello bei Ernst-Ludwig Hammer, ergänzte er seine Studien bei Wolfgang Weber in Leipzig. Konnte er in der Schulzeit den Wettbewerb der Spezialschulen der DDR gewinnen, nahm er als Preisträger 1988 am Internationalen J.-S.- Bach-Wettbewerb teil. Im selben Jahr wurde er im Alter von 21 Jahren als 1.Solocellist des Berliner Sinfonie-Orchesters (heute Konzerthausorchester Berlin) unter Claus Peter Flor engagiert. Mit diesem Orchester unternahm er eine weltweite Konzerttätigkeit , die ihn in die grossen Metropolen der USA, Japans und Europas führte und die Zusammenarbeit mit den Dirigenten Kurt Sanderling, Günther Herbig, Eliahu Inbal , Gennadi Rozhdestvensky, Lothar Zagrosek, Christoph Eschenbach und Ivan Fischer ermöglichte.
Als Gründungsmitglied des Berliner Streichsextetts 1992 wurden mit Friedemann Ludwig verschiedene CD-Produktionen mit Werken von Martinu, Strauss, Schoenberg und Brahms veröffentlicht.
Gastspiele führten ihn nach Japan und durch Deutschland.
In diese Zeit fällt auch die Entstehung der in Dresden sehr erfolgreichen Kammermusikreihe Strehlener Kammermusik, bei welcher er mit Musikern wie Antje Weithaas, dem Artemis-Quartett, dem Petersen-Quartett, dem Leipziger Streichquartett, Vladimir Stoupel, Judith Ingolfson, und Christian Jost zusammenarbeitete.
Gemeinsam mit dem Konzerthaus Berlin entwickelte er in den 1990ern das Format der 11Uhr-Sonntagsmatineen für Kammermusik im Konzerthaus Berlin.Als gefragter Kammermusikpartner und Solist ist er immer wieder zu Gast bei den Festivals Aigues-Vives en Musiques, Oldenburger Promenade und Schloß Rheinsberg. Auf Einladung des
Bayerischen Landesjugendorchesters gab er Lehrkurse auf Schloß Weikersheim , unterrichtet beim Festival Aigues Vives en Musiques junge Studenten und betreut innerhalb der Orchesterakademie beim Festival Aigues Vives en Musiques junge Studenten und betreut innerhalb der Orchesterakademie des Konzerthausorchesters Berlin als Mentor die CelloakademistInnen.
Friedemann Ludwig spielt ein Violoncello aus dem Jahre 1840 von Jean Baptiste Vuillaume.
‘‘ Dieser Pianist kann sogar die leere Säle elektrisieren ‘‘ – berichtete der ‘‘ Tagesspiegel ‘‘ nach dem Debüt konzert von Zhora Sargsyan im Deutschlandfunk Kultur.
Zhora Sargsyan ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe. Bemerkenswert ist die Auszeichnung mit dem 3. Preis des renommierten Wettbewerbes Long – Thibaud , das im 2019 in Paris stattfand . Besonders sein Auftritt im Finale mit Rachmaninovs 1. Klavierkonzert mit dem Orchestra National de France hat für großes Aufsehen gesorgt. Sein umfangreiches Repertoire besteht aus Werken von verschiedenen Stilrichtungen, von Barock bis zur klassischen Moderne. Besonders die Werke von Bach, Brahms, Beethoven , Rachmaninov und Boulez stehen momentan im Mittelpunkt seiner Tätigkeit.
Er ist mit seinen solo und kammermusikkonzerten in vielen Ländern und bei verschiedenen Festivals unterwegs . Er hat bereits in mehreren wichtigen Sällen aufgetreten wie Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Berlin, Prinzenregententheather in München, Gewandhaus Leipzig, Dresdner Philharmonie, Auditorium de Radio France und Salle Cortot in Paris, Opera Garnier in Monaco, St. John Smith Hall in London, Opernhaus in Istanbul , Yeolmaru Hall in Yeosu ( Korea) etc. Er ist gern gesehener gast bei Festspielen in Mecklenburg – Vorpommern, Conspirito Festival in Leipzig, Harleshäuser Musikfest in Kassel, Festival Uhlandshöhe in Stuttgart, Klassik am Meer festival in Wilhelmshaven, Young Euro Classics in Berlin, Festival in Deutschlandsberg ( Österreich ) , Naarden Klavierfestival in Niederländern, Hvide – Sande Festival in Dänemark , Amici de Paganini in Genua ( Italien ) etc.
Voriges Jahr gab er seine Debüt rezitale in Süd Korea und China, wo im Mittelpunkt die Musik von S. Rachmaninov stand, dessen 150. Geburtsjahr gefeiert wurde. In Süd Korea spielte er unter der Leitung von Dirigenten Dong Shin- Lee Rachmaninovs 3. Und 4. Klavierkonzerte mit dem Gimhae Festival orchestra in Gimhae. In China gab er 2 Solo Konzerte in Xiamen und Chengdu, in Saalen wie Chengdu city Concert hall und Xiamen Jiageng Theater. In Shenzhen war er eingeladen auch Meisterkurse zu geben , organisiert von Parsons Music Group.
Er gab sein Debüt Solorecital in berühmten Concertgebouw Amsterdam. Davor wurde er auch in Naarden und Tillburg mit Solorezitalen eingeladen. Ein anderes bemerkenswertes Debüt hatte er in Wilhelmshaven, wo er auf einem Hammerflügel das Konzert KV488 von Mozart mit dem Festival am Meer baroque Orchestra unter der Leitung von Torsten Johann spielen durfte.
Er hat gespielt auch mit weiteren Orchestern wie Orchestra National de France, Orchestra Philharmonique de Monte – Carlo, Münchner Kammerorchester, Kammerakademie Halle, Armenisches Philharmonisches Orchestra, Symphonisches Orchestra von Udk mit Dirigenten wie Steven Sloane, Jesko Sirvend, Armando Merino, Andrey Rubtsov, Lio Kuokman , Sergey Smbatyan etc.
Artistisch wichtige Impulse hat er gekriegt besonders bei der langjährigen Zusammenarbeit mit ehemaligem Mitglied vom ‘‘Artemis‘‘ Quartett , Geigerin Natalia Prischepenko. Die Meisterkurse mit Pianisten wie Dmitry Bashkirov, Paul Lewis, Eldar Nebolsin und Hortense Cartier – Bresson haben sein Studium komplettiert.
Er ist auch ein erfahrener Kammermusiker. In vorigem Jahr machte er sein Debüt beim Conspirito Festival in Leipzig, wo er gemeinsam mit fantastischen Musikern wie Geigern Tobias Feldmann und Andrey Bielow, Cellisten Norbert anger und Peter Bruns, Bratschisten Pauline Sachse und Hornisten Sybille Mahni musizierte.
Mit Geigerin Franziska Hölscher und Minguett Quartett haben Sie gemeinsam das gewaltige Werk Concerto für Violine und Klavier mit einem Streichquartett von Ernest Chausson gespielt im Konzerthaus Ravensburg und auch Brahmsche Malgarten.Das Werk hatte er ein jahr zuvor auch mit Quartett Hannson und Geiger Mohamed Hiber auch im Mecklenburg- Vorpommern Festpiele gespielt.
Seit einem Jahr ist er auch Mitglied vom Frielinghaus Ensemble, mit dem er Neujahrstournee durch Norddeutschland gemacht hat und die Kammermusikwerke von Clara und Robert Schumann gespielt hat. Später erschien auch ein CD , worauf Sie im Sendesaal Bremen diese Stücke eingespielt haben. Die Konzerte fanden in Sällen wie u.a. Elbphilharmonie Hamburg , Sendesaal Bremen etc.statt.
In Dresdner Kulturpalast spielte er neulich mit den Mietgliedern der Dresdner Philharmonie die Werke von Faure und Vasks. Im Nächsten Saison hat er ein Tournee in den besten Konzertsällen Europas mit cellisten Benjamin Kruithof , der ECHO Rising Stars Prize 2024/25 gewann.
Mit cellistin und Gewinnerin des Quenn Elisiabeth Wettbewerbes in Belgien Hayoung Choi haben Sie Ihr Debüt in Haarlem Philharmonie in Holland gemacht und nächstes Jahr sind eingeladen in Taiwan zu spielen.
Er studierte an der UdK Berlin mit prof. Klaus Hellwig seit 2015. Davor hat er mit Prof. Vagharshak Harutyunyan an der Musikhochschule namens Komitas in Yerevan studiert , Hauptstadt Armeniens, wo er in 1994 geboren wurde. Er unterrichtet auch selbst : Dank Harleshäuser Festivals in Kassel gibt er im Juli des nächsten Jahres schon zum dritten Mal einen Meisterkurs für Klavier. Außerdem ist er auch Mitglied des Projektes ‘‘ Kammerton ‘‘, der den Laufbahn vieler jungen Musiker im Armenien und Georgien unterstützt.