„Empfänger unbekannt“ – Szenische Lesung der Volksbühne Bad Emstal

Samstag, 27. Januar 2024 um 19.30 Uhr, Gemeindehaus, Karlshafener Str. 4
Eintritt frei – eine Spende für die Volksbühne Bad Emstal wird erbeten.

„Empfänger unbekannt“ ist ein fiktiver Briefwechsel in den Jahren 1932 bis 1934 zwischen dem jüdischen, in San Francisco lebenden Kunsthändler Max Eisenstein und seinem nach Deutschland zurückgekehrten Freund und Geschäftspartner Martin Schulze.

Deutschland befindet sich im Umbruch. Die Nationalsozialisten kommen an die Macht. Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt.

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Grundschulprojekt in der Erlöserkirche

Grundschule trifft Klassik-Band

Halb Harleshausen scheint versammelt zu sein, an die 500 Menschen füllen das Schiff und die Emporen der Erlöserkirche bis zum letzten Platz. Was am Freitagabend in den geweihten Hallen zur Aufführung kam, darf mit Fug und Recht als besonderes Ereignis in die Annalen der Kirchengemeinde eingehen.
Initiiert von der engagierten Lehrerin Constanze Quint hatte das renommierte Klassik-Ensemble Spark zwei Tage lang an der Grundschule mit intensiven Workshops gewirkt. Dass der Funken übergesprungen war, bewiesen die Kinder nun in einer festlich-beschwingten Atmosphäre. Sie durften zwei Gemeinschaftsprojekte präsentieren. Dabei ragten die fünf Musiker der Klassik-Band Spark wie aus einem Meer von Jungmusikern heraus: So zeigten über 100 junge Sänger und Instrumentalisten, was sie in zwei Tagen gemeinsam gelernt hatten, und rissen das Publikum schon in den ersten Minuten buchstäblich von den Stühlen. Anschließend erklangen Beatles-Melodien plötzlich als strenge Bach-Fuge, um dann in ein atonales Klang-Kaleidoskop à la Luciano Berio zu zerfallen, um zuletzt wieder in den rockenden Ohrwurm zu münden. Typisch Spark. An diesem nassen Novemberabend punktete das Spitzen-Ensemble bei allen Zuhörern, besonders aber bei den stolz strahlenden Kleinen.
ANDREAS ERDMANN, HNA

Zum 30. Mal – Silvesterkonzerte in der Erlöserkirche

Foto: Sascha Schmidt

Am 30. und 31. Dezember fanden zum 30. Mal die beliebten Silvesterkonzerte in der Erlöserkirche statt. Und zum ersten Mal wieder ohne die Beeinträchtigungen durch Corona-Maßnahmen. Die kleine Sorge im Vorfeld, ob der Besuch ausreichen würde, um die Kosten zu decken und auch noch Spendenmittel für die Ukraine zu generieren, erwies sich erfreulicherweise als unbegründet. Die Musiker*innen durften sich im ersten Konzert über ca. 200 und im zweiten Konzert über ca. 400 Gäste freuen. Für die humanitäre Hilfe in der Ukraine werden mindestens 3.000,00 € überwiesen. Die Gesamtsumme der erspielten Spendenmittel für humanitäre Zwecke seit Beginn der Silvesterkonzerte beläuft sich auf ca. 57.300,00 €. Zusätzlich wurden 3.900,00 € für die Finanzierung des Bechsteinflügels bereit gestellt.