Vortragsabend zu Katharina Staritz am 28. Oktober um 19:00 Uhr im Gemeindehaus

„Sie bedürfen des Trostes aus Gottes Wort besonders“. Katharina Staritz und die Breslauer Christen jüdischer Herkunft angesichts der Sternverordnung von 1941
Ein Vortrags- und Diskussionsabend
Referentin:
Prof. em. Dr. Ilse Meseberg-Haubold (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Katharina Staritz (*1903 in Breslau, †1953 in Frankfurt a.M.) war eine der ersten Frauen, die in der evangelischen Kirche in Deutschland als Pfarrerin arbeiteten.
Als Stadtvikarin an der St. Magdalenen-Kirche in Breslau setzte sie sich für die Jüdinnen und Juden in der Gemeinde ein. Vor 85 Jahren, am 12. September 1941 erschien ein Rundschreiben von ihr, das sich an alle Pfarrämter in Breslau richtete. Darin setzte sie sich mit der Polizeiordnung im Reichsgesetzblatt vom 5. September 1941 über das Tragen des Judensterns auseinander. Kurz nach Erscheinen dieses Rundbriefs wurde sie von all ihren Ämtern vom evangelischen Konsistorium enthoben.
Der Vortrag stellt den Inhalt dieses Rundschreibens, seine Hintergründe und den zeithistorischen Zusammenhang in den Mittelpunkt, ergänzt durch Angaben zur Biographie von Katharina Staritz.
Professorin Meseberg-Haubold schreibt zu Katharina Staritz in der Evangelischen
Kirche von Kurhessen-Waldeck:






