Meisterkonzert III Round about Scarlatti

Dienstag, 30. Juli 2019 / Erlöserkirche

20:00 Uhr – Meisterkonzert III – Mischen possible – Zwischen den StIühlen – Spiel mit dreifachem Boden

Klaviermusik mit Schlagzeug-Kommentar, Musik für Klarinette und Klavier, Improvisation zwischen Klarinette und Schlagzeug – hier spannt sich der reizvolle Bogen von scheinbar vertraut bis hin zum Wagnis des noch nie von niemand Gehörten. Die Reise geht quer durch die Musikgeschichte. Ernstes steht neben Heiterem, Erwachsenenmusik neben Kindermusik, Intellekt neben Leidenschaft. Werke von Bach (Italienisches Konzert), Scarlatti (Klaviersonaten), Finzi, Lutoslawski, Ravel (Ma mere l’oye), Debussy (Childrens Corner) Gershwin, Seiber und Piazolla (Oblivion, Milonga in re) werden ausgelotet von den international erfahrenen Christoph Ullrich, Klavier, Ib Hausmann, Klarinette, und John Schröder, Schlagzeug.

Programm:
Bach Italienisches Konzert
Gerald Finzi Five Bagatelles op. 23 für Klarinette und Klavier
Prelude
Romance
Carol
Forlana
Fughetta

Lutoslawski Dance Preludes (abwechselnd mit)
Scarlatti Sonaten

Improvisation Ib Hausmann und John Schröder

Ravel Ma mêre l’oye

Debussy Childrens Corner
Petit Negre
Préludes

Bozza Aria

Gershwin
Preludes
Walking the Dog

Seiber Dance Suite

Piazzolla
Oblivion
Milonga en re

Ausführende:
Christoph Ullrich – Klavier
Ib Hausmann – Klarinette
John Schröder – Schlagzeug

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Christoph Ullrich
studierte bei Leonhard Hokanson, Claude Frank und Rudolf Buchbinder. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er in Europa, Asien, Südamerika und Afrika. Darüber hinaus ist er gern gesehener Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Seine begeistert aufgenommenen CD-Produktionen, sowie mehrere Fernsehauftritte dokumentieren sein künstlerisches Wirken. Sein besonderes Interesse gilt der Beschäftigung mit neuen Programmformen (Ensemble BonaNox) und der Musikvermittlung für Kinder (Laterna Musica, Ohrwurmprojekt).
Christoph Ullrich:“Delikate Töne formte Ullrich, mit Freude am heiter Verspielten und einem Musizieren, das dem Himmel ganz nahe war. Da war jeder Ton, den Christoph Ullrich über die Klaviatur träufelte, tief beseelt, erfühlt, frei schwebend zwischen Himmel und Erde. (Rhein-Neckar-Zeitung)

Ib Hausmann
Als Solist reist er seit vielen Jahren um die Welt und trat mit bedeutenden Orchestern, u.a. mit dem Minnesota Symphony Orchestra und der Kammerphilharmonie Bremen auf.
Seinen wichtigsten Kammermusikpartner sind Denes Varjon, Frank Gutschmidt, Benjamin Schmid, der Jazzpianist Michael Wollny und Streichquartette wie das: Hagen-, Casals-, und Auryn-Quartett.
Preise der Deutschen Schallplattenkritik für die Klarinettensonaten von Max Reger und eine Berthold Goldschmidt CD. Bei EMI erschien das Quintett von Sergej Prokofieff, u.a. mit Tabea Zimmermann und Daniel Hope.
Für die Deutsche Grammophon nahm er Musik von Gerhard Frommel und die CD „Terezin“, mit Anne Sofie von Otter und Christian Gerhaher auf, die 2008 für den „Grammy“ nominiert wurde.
Masterclasses in den USA, China und Europa.

Ib Hausmann: „Man möchte Hausmann als einen Meistersinger bezeichnen, der den blauen Ton beherrscht und den gelben und den zarten sowieso, und tatsächlich schwingt in seinem Spiel bei aller Kantabilität stets ein Moment von Sprache, eben von Mitteilung mit.“ (Norbert Ely)

John Schröder
In Frankfurt nach ersten Auftritten 1978 einst von der Presse als „Gitarren-Wunderkind“ gefeiert, ist er seit dem Umzug nach Berlin 1997 einer der umtriebigsten Jazzmusiker, der auch am Schlagzeug seine Meriten hat. Nach ersten Schallplattenaufnahmen 1982 und der Arbeit im Duo mit Joe Gallivan spielte er mit Roberto di Gioia, Saxophonist Peter Weniger und dem Bassisten Marc Abrams in der Fusion-Gruppe Zuppa Romana. 1994 trat er der von Rudi Mahall und Frank Möbus 1992 gegründeten, erfolgreichen Band Der Rote Bereich bei, mit der er in zahlreichen Ländern gastierte. Für den Mitschnitt eines Konzerts auf dem Jazz Festival Montreux 2001 erhielt die Gruppe den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik (1. Quartal 2005). Daneben spielte er mit Stefan Lottermann, Achim Kaufmann und anderen Musikern der Kölner Szene. Schröder ist Mitglied von Das rosa Rauschen (mit Felix Wahnschaffe), der Norbert Scholly Group, des Fabian Gisler Quartet,Erdmann 3000, LAX und anderer Bandprojekte. Mit seinem Gitarrenschüler Kalle Kalima gründete er die Band Momentum Impakto.[1] Er spielte mit vielen bekannten Jazzmusikern, wie z. B. Chet Baker ( My Favourite Songs – The Last Great Concert 1988), James Moody, Joe Lovano, Randy Brecker, Enrico Rava, aber auch mit Christopher Dell im Quartett und Duo.

Kosten:
20 € / Studenten, Arbeitsuchende 10 € / Schüler 5 €
Teehaus Harleshausen, Wolfhager Str.398
Bauer und Hieber bei Musik Eichler, Ständeplatz 13
oder Onlineticket:

 

Harleshäuser Musikfest